Meine Grilltipps


-Temperatur mit der Handprobe prüfen:

Profi Tipps zum Prüfen der Hitze: Halte die flache Hand circa 10 cm über die Kohlen und zähle die Sekunden, bis Du sie wegziehen musst.

Nach 1 - 2 Sekunden = hohe Hitze
Nach 3 - 4 Sekunden = mittlere bis hohe Hitze
Nach 5 - 6 Sekunden = mittlere Hitze
Nach 6 - 7 Sekunden = niedrige bis mittlere Hitze
Nach 8 - 9 Sekunden = niedrige Hitze

-Hitze regulieren

Die Hitze verringert sich, wenn man die Kohlen auf dem Rost verteilt. Um die Hitze zu verstärken, die Kohlen anhäufeln.
Mit den Lürftungsschlitzen an deinem Grill kannst du ebenfalls die Temperatur regulieren.

-Kräuter immer erst am Ende der Garzeit verwenden, da sie sonst verbrennen und bitter schmecken.

-Bei magerem Fleisch ist es ratsam, das Grillgut erst mit Erdnussöl zu bestreichen.
Beachte! Überschüssiges Öl, das in die Glut tropfen könnte, immer erst gründlich abtupfen.

-Die von der Holzkohle beheizte Grillfläche muss größer sein, als der mit Gargut belegte Rostbereich.

-Es reicht, die Fleischstücke nur einmal zu wenden, vor allem ergibt diesein schönes Branding auf dem Fleisch.

-Salze vor allem kleinere Steaks erst kurz vor dem Grillen.

-Lass besonders Rindfleisch nach dem Grillen mindestens fünf Minuten lang ruhen.

-Größere Braten kannst du ohne Probleme eine halbe Stunde und länger in einer Kühltasche ruhen lassen. Idealerweise die Kühltasche erst kurz mit etwas heißem Wasser gefüllt stehen lassen.

-Schneide Kurzgegrilltes immer quer zur Faser auf. Nach der BBQ - Methode ( bei geringer Temperatur bis zu 24 Stunden und länger gegrilltes Fleisch)
kannst du mit 2 Gabeln in feine, saftige Fasern zupfen.
Das Gericht nennt sich Pull-Pork

-Lege kein gepökeltes Fleisch auf den Grill. Solche Fleischsorten sind mit Nitritpökelsalz behandelt. Bei starker Hitze kann das Nitrit aus dem Salz mit speziellen Eiweißstoffen, den Aminen, aus dem Fleisch reagieren. Es entstehen so genannte Nitrosamine.

-Wichtig: Rind- und Lammfleisch kann man medium oder rare genießen.
 Schwein, und Geflügel darf nicht mehr roh sein.

-Bilde verschiedene Temperaturzonen auf dem Grill, indem du die Kohle unterschiedlich verteilst. Auf der Randzohne, wo keine Kohle liegt, kann das Gegrillte ruhen und der Fleischsaft sich optimal verteilen.

-Fisch sollte vorsichtig gegrillt werden, der Grillrost soll mit Erdnussöl eingefettet werden damit der Fisch nicht so leich festklebt.. Sobald das Fleisch weiß, feucht und saftig ist, wenn man mit dem Messer seitlich der Rückenflosse einen Schnitt macht, ist der Fisch fertig.

-Im Inneren gart das Grillgut durch Wärmeleitung. Die äußeren Schichten geben ihre Hitze langsam nach innen weiter. Flache Stücke brauchen also nur kurze Zeit und starke Hitze.

-Große Braten würden bei starker Hitze außen verkohlen, innen aber roh bleiben. Sie brauchen mittlere, lang anhaltende Hitze, die langsam bis ins Innere vordringen kann
Überlege Dir  deshalb die Reihenfolge, mit der Du das Gargut auflegst:Steaks brauchen weniger Zeit als beispielsweise langsam und vorsichtig zu grillende Spareribs.

-Verwende unbedingt möglichst lange Grillzangen und Spachteln und keine Grillgabeln, da mit dieser die Gefahr besteht,  Löcher ins Grillgut zu stechen, wodurch Fleischsaft austritt und das Grillgut trocken wird.
Ebenso können beim Abtropfen von Fleischsaft und Fett in die Glut Giftstoffe entstehen!

-Wenn Du Marinaden oder Gewürzmischungen mit Zucker und Honig einsetzt, solltest Du entweder das Grillgut nur in den letzten Minuten bestreichen oder mit weniger Hitze arbeiten, da der Zucker sonst das Grillgut verbrannt aussehen lässt!

-Verwenden Sie grundsätzlich kein gepökeltes Fleisch.

-Kinder sollen den Umgang mit Feuer und gefährlichen Situationen lernen. Aber die Gefahr darf niemals unterschätzt werden!

- Unkontrollirbares Feuer mit Sand oder einer Löschdecke ablöschen.

Viel Spaß beim Grillen

Der Stoaberg-Griller

 

 

 

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